Zahnerhaltung

Von Karies bereits befallene Zähne lassen sich durch verschiedene Methoden der
Füllungstherapie erhalten. Man unterscheidet

A: Indirekt hergestellte Einlagefüllung („Inlays“)
B: Die direkte im Mund hergestellte Füllung

Indirekt hergestellte Einlagefüllungen („Inlays“)

Ein Keramikinlay wird – nach Abformung der Kavität im Mund – vom Zahntechniker
im Labor auf einem Gipsmodell hergestellt und perfekt angepasst.
In einer zweiten Behandlungssitzung wird das Inlay präzise in den Zahn eingeklebt.
Inlays aus Keramik bieten eine optimale Ästhetik, sind sehr gut bioverträglich, haben
eine glatte Oberfläche, an der kaum Belägen anhaften und haben eine hohe
Verschleißfestigkeit.
Indirekt hergestellte Einlagefüllungen bedeuten unabhängig vom gewählten Material
ein Mehr an: Haltbarkeit, Sicherheit, Funktion und Ästhetik.
Jedes Inlay ist individuell angefertigt.
Die Herstellung des Inlays außerhalb der Mundhöhle, und damit ohne umgebende
Hindernisse wie Zunge, Speichel usw., gewährleistet eine qualitativ hochwertigere
Herstellungsmethode.

Die direkte im Mund hergestellte Füllung
Kunststoff-Füllungen (modifizierte Keramikfüllungen) werden nach einer speziellen
Schichttechnik direkt in den Zahn eingebracht und vor Ort im Mund mittels UV-Licht Schicht
für Schicht ausgehärtet. Für den gesamten Vorgang ist nur ein Zahnarztbesuch erforderlich.
Sie lassen sich in Form und Farbe individuell gestalten und eignen sich ideal für den Einsatz
im Front- und Seitenzahnbereich.
Nachteil: Bei sehr großen Füllungen verringert sich die Haltbarkeit. Auch sind
nachfolgende Verfärbungen nicht ausgeschlossen. Im Seitenzahnbereich kann es
zu einem oberflächlichen Abrieb kommen.

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